Meine Erfahrungen mit Betriebssystemen

ZX81

Mein allerersten Compueter kaufte ich mir während meiner Lehre von einem Mitlehrling. Es handelte sich dabei um einen secondhand ZX81 mit diversen erweiterungen (richtige Tastatur und einer 16 KByte Erweiterung. Später folgte noch eoine 64 KByte-Erweiterung). Programmieren in Basic war schon bald limitiert durch den begrenzten Speicher, darum kaufte ich mir ein Buch zum Prozessor Z80 und lernte Assembler.

Comodore 64

Dieser Computer war ein Meilenstein im Vergleich zum vorherigen: Grafik, Farben und Musik verleiteten mehr zum Spielen als zum Programmieren. Wer kennt sie nicht: Summer-Games, Raid over Moskow. Im Laufe der Zeit wurde die Datasette durch  ein Diskettenlaufwerk ersetzt und es kamen eine grosse Sammlung Disketten dazu.

Comodore 128

Asl mein C64 das zeitliche segnete, legte ich mir einen C128 zu, weil dieser einen Kompatibilitätsmodus hatte um C64-Programme laufen zu lassen. Hier kam ich zum ersten mal in Kontakt mit CP/M, konnte aber nicht viel damit anfangen.

Amiga 1000

Durch den Einfluss meines Kollegenkreises wurde mein nächster Computer kein Intel-basierender PC sondern ein gebrauchter Amiga 1000. Da es sich hier um eine US-Version handelte zierten 2 Trafos meinen Fussboden unter dem Schreibtisch, welche die 220V in 110V transformierten. Hier machte ich meine ersten Versuche mit einem Modem und lernte die Vorzüge des Pseudo-Mutitaskings kennen als ich eine eigene BBS aufmachte. Man verbrachte Nächte in Chats und reiste vie Timenet virtuell in die USA.

DOS / Windows 3.1(1), NT 3.51, 35, NT4, XP, 7

Diesen Betriebssystemen bin ich eigentlich nur in meinen Beruf oder Freundes- bzw. Familienkreis begegnet. Obwohl Windows 7 auch bei uns ein Nischendasein fristet.

Linux Softlanding System

MIt meinem Systemwechsel zu PC/Intel wurde mir schnell klar, dass DOS/Windows nicht die Antwort sein kann. In einem Unix-Kurs erfuhr ich von einem frei verfügbaren unixähnlichen System mit dem Namen Linux. Ich holte mir die 24 Disketten (3.5 Zoll) der >Distribution SLS aus dem Internet und installierte die zuhause auf meinem 386SX. Was es da nicht alles zu entdecken gab: Multiuser, Multitasking, freie Software, komplette Entwicklungsumgebungen, und Beispielcode in Form von Kernel-Sourcecode. Mein erster selbst gebauter Linux-Kernel trug die Versionsnummer 0.99pl8.

Slackware-Linux

Die Distribution SLS wurde von Slackware abgelöst und mit Linux 1.0 wurde die erste offizielle Version ordentlich gefeiert.

Suse

Wegen einer ISDN-Karte wechselte ich zu Suse, welche eine Abspaltung von Slackware war. Langsam fing mir der dauernde Neuinstallationen bzw. Upgradefehler zu nerven an und ich suchte eine neue Lösung.

Debian (stable)

Hier wurde ich fündig und mein Server läuft seitdem nur auf Debian. Im Client-Bereich war Debian aber (damals) keine gute Lösung, weil Neuerungen zum Teil Jahre brauchten bis sie ankamen. Also wiedermal auf der Suche nach was neuem für den Client.

Ubuntu

Im April 2007 installierte ich zum ersten Mal Ubuntu auf meinem Client-Rechner und war sofort begeistert, wie einfach alles war. Aber das erkaufte ich mir wieder mit Upgradeproblemen, welche mir zu viel Zeit stahlen. Meine Vorstellung: Ich wollte den Computer nutzen und so wenig wie möglich administrieren.

Debian (Testing)

2010 Kehrte ich zur Distribution Debian zurück, weil es nun eine neue Testing-Umgebung gab. Das Zauberwort hiees: Rolling Release. Immer wieder kleinere Updates aber keine grossen Upgrades. Dies hat sich seither als leicht betreibbar erwiesen und ich habe meinen Entscheid (noch) nie bereuen müssen:

  • Für Server: Debian (stable), weil hier Stabilität zählt und weniger der allerneuste Fierlefanz.
  • Für den Client: Debian (Testing): Bereits erprobte Version mit ev. kleinen Macken, aber immer aktuell.