Kurzfassung

1. Tag: Anreise mit Niki, Bezug des Hotelzimmers, Hardrock-Cafe, Figlmüller, Stubentor, Essen Beim Czaak, Schwedenplatz und zurück ins Hotel

2. Tag: Morgenessen, Sigmund Freud Museum, Cafe Berg, Friseur Rautenberg, Einkaufen, Serviettengasse, Hotel, Stefansdom, figlmüller, Griechenbeisl, Essen im Frank's, Dessert am Schwedenplatz, Zurücklaufen ins Hotel

3. Tag: Flohmarkt, Naschmarkt, Essen am Donaukanal, Eintreffen Inge und Bettina, HopOn HopOff Tor Rot, Spaziergang von Staatsoper zum Stefans Dom; Besichtigung Stefans Dom, Essen beim Serviettenwirt

4. Tag: Schloss Schönbrun, Prater, Riesenrad, Cafe Hawelka, Fiaklefahren, chinesisch Essen.

5. Tag: Schottentor, Votivkirche, Rathaus, Burgtheater, Parlament, Burghof, Schatzkammer, Stallungen, Karlsplatz, Naschmarkt (zu), Karlskirche, Mariahilfstrasse, Votivkirche, Barsuche (Luxor)

6. Tag: Shopping an Mariahilfstrasse, Naschmarkt, Ottakring, Heurigen (beide zu), lokales Rest. Starchant, Europa Cafe (Dessert), Hotel

7. Tag: Packen, Abreise Bettina & Ingrid, Prater (Madam Tussout), Fahrt zum Flughafen, Check-In, Fish & Chips in Irischem Pub, Heimflug im Sonnenuntergang, Trödeln auf dem Weg zur Gepäckausgabe, unsere Koffer waren die letzten, Heimfahrt mit Chris

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Anreise (02. April 2015)

Nach einer kurzen Nacht riss uns der Wecker schon früh aus unseren Träumen. Noch schnell den Rest einpacken und dann gings mit Sack und Pack zum Bahnhof. Pünktlich um 06:18 Uhr stiegen wir in die S2 zum Flughafen Zürich. So früh ist auch am Check-In-Schalter der AirBerlin noch nicht viel los. Ohne grosses Warten konnten wir unsere Koffer abgeben. Auf direktem Weg in den Abflugbereich wo doch schon mehr Leute vor dem Sicherheitscheck warteten. Es ging jedoch ziemlich zügig voran und wir passierten den Bereich ohne Zwischenfälle. Danach war es erstmal Zeit für ein Kaffee und Frühstück ... GESCHAFFT ... die Reise kann beginnen. Am Gate bemerkten wir, das der Flug nicht von AirBerlin sondern von Niki. Mit einem Airbus A-319 flogen wir in knapp einer Stunde nach Wien. Der Flughafen Wien-Schwechat erscheint mir etwas kleiner (oder soll ich besser sagen familliärer) als der Flughafen Zürich-Kloten. Noch schnell die Koffer abholen und in ein Bistro was Kleines essen um danach frisch gestärkt an der Touristen-information anzustehen um uns über die ÖV von Wien zu infomieren (wieso Wochenkarten günstiger sind als 72h-Tickets kann ich mir heute noch nicht erklären). Am ÖBB-Schalter gleich daneben gabs dann auch die passenden Tickets (Wochenkarte + Ticket für das Aussengebiet). Mit der S7 fuhren wir nach Wien-Mitte (Landstrasse) und mit der U4 weiter Richtung Heiligenstadt zur Haltestelle Rossauer Lände.  Unser Hotel Deutschmeister war nur 5 Min. von der Haltestelle entfernt und so konnten wir uns kurz aufs Ohr hauen und den verpassten Schlaf etwas nachholen. Das Hotel ist schon etwas älter, liegt aber ruhig in einem guten Quartier und man kann in kurzer Zeit zu Fuss oder mit der U-Bahn die innere Stadt erreichen. Wir entschieden uns für den ersten Tag unsere Umgebung zu Fuss zu entdecken. So machten wir uns auf via Schottenring zum Schwedenplatz, wo das Bermuda-Dreieck beginnt. Meinen Schatz zog es direkt ins Hard-Rock Cafe und wir verliessen es mit zusätzlichen Kleidungsstücken. Wir machten uns auf den Weg zum Figlmüller, weil das Restaurant in den Bewertungen ganz zuoberst stand. Aber wir waren nicht die Einzigen mit der Idee, was ein zum bersten volles Restaurant und eine Warteschlange eindrücklich bewiesen. Aus dem Grund liefen wir weiter, fanden aber bis zur Haltestelle Stubentor nichts, was uns Beiden passte. Wir fassten bereits den Entschluss zurück ins Hotel zu gehen, als wir "Beim Czaak" vorbei kamen. Kurzerhand gingen wir rein und bekamen prompt einen freien Tisch. Mit einem Achterl Wein und lokalen Köstlichkeiten vertrieben wir Durst und Hunger. Danach war es definitv Zeit den Heimweg zurück zum Hotel anzutreten. Am Schwedenplatz stiegen wir in die U4 und fuhren zur Rossauer Lände. Nach einer kurzen Informations-Suche im Internet erwischte ins der Sandmann und wir schlummerten ein.

Karfreitag

Lange ausschlafen war angesagt und wir mussten uns sputen um noch was vom Morgenbuffet zu bekommen. Dort schmiedeten wir auch einen Plan was wir alles machen wollten. Da wir aber nicht wussten wie die Öffnungszeiten am Karfreitag sind war alles nur provisorisch. Unterdessen hatten wir uns auch mit Apps und Kartenmaterial eingedeckt und machten uns zu Fuss an die Berggasse. Erstes Ziel: das Siegmund-Freud Museum. Nach dem spannenden Rundgang liefen wir direkt neben dem Museum an einem Friseur-Geschäft vorbei, welches zu unser Verwunderung geöffnet hatte. Schnell rein und einen Termin gemacht für eine Stunde später. Cool, also doch noch die Haare auf schön trimmen. Die Übergangszeit verbrachten wir im Cafe Berg mit feinem Dessert und Kaffee. Als wir den Frisiersalon von Bernd Rautenberg betraten, begrüsste uns Bernd das Brot vom der Garderobe. Zwei Stunden später waren unsere Haare wieder in Ordnung, wir ein paar Insider-Tips reicher und ein paar Euros ärmer. So gingen wir die Bergstrasse wieder runter und kauften uns bei Billa noch ein paar Dinge, welche wir zuhause in der Hektik vergessen hatten. Als Heimweg entschieden wir uns für die Servitengasse (einer der Tips von Bernd), bestaunten das schöne Serviten-Kloster und gingen zurück zum Hotel um unsere Einkäufe und Souvenirs zu deponieren. Zur 2. Runde gings mit der U-Bahn via Schwedenplatz zum Stefansplatz wo wir unser Glück nochmals beim Figlmüller versuchten, aber ohne Chance. Wieder viele Leute die bereits warteten. Also machten wir uns auf zum Griechenbeisl, was zu meiner Überanschung nix mit griechischer Küche zu tun hat. Aber auch da alles voll, wenn auch keine wartenden Leute zu sehen waren. So liefen wir weiter Richtung Schwedenplatz und fanden bei Frank's einen Platz für unser Nachtessen. Den Dessert verlegten wir aber in den Eissalon am Schwedenplatz, weil der einen AfterEight-Becher für meinen Schatz und freies WLAN (von Mc Donalds) für mich bot. Durch das viele Essen entschieden wir uns zu Fuss zurück zum Hotel zu laufen.

Samstag

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen um 7:00 Uhr aufzustehen um früh den Flohmarkt zu besuchen, aber unser nicht ausgeglichenes Schlafkonto hielt uns davon ab. 3 Stunden später waren wir dann doch noch am Flohmarkt. Dieser findet jeden Samstag statt und hat viele Händler aus den umliegenden Geschäften und aus dem Osten. Die Grösse ist schon beachtlich wenn man aus einer Kleinstadt kommt und es braucht einiges, nicht den Überblick zu verlieren. Nach dem Flohmarkt besuchten wir den gleich angrenzenden Naschmarkt. DIeser trägt den Namen nicht zu unrecht. An vielen Ständen wird etwas zum "naschen" angeboten. Wir deckten uns mit italienischen Antipasti-Köstlichkeiten ein und machten uns auf den Weg zurück zur U-Bahnstation Rossauer Lände. Dort setzten wir uns an den Donaukanal und verputzten die Antipasti bei herrlichem Wetter und super Aussicht. Etwas später traffen Bettina und Ingrid im Hotel ein. Nachdem sie Ihr Zimmer bezogen hatten, machten wir uns zu Viert auf den Weg zur Staatsoper, wo wir eine HopOn-HopOff-Tour (Rot) buchten um uns einen Überblick über Wien zu verschaffen. Das Wetter war zwar schön, aber es blies immer ein kühler Wind, was uns ganz schön in die Knochen fuhr. So stand nach der Tour ein heisser Kaffee an erster Stelle, aber das anvisierte Hotel Sacher hatte soviele Gäste die in einer Schlange warteten, dass wir uns entschieden Richtung Stefansdom weiterzulaufen. Die Strasse hiess Kärtnerstrasse und da kam mir das Lied Fürstenfeld der Gruppe S.T.S. in den Sinn: "In der Kärtnerstrass'n do singt aner 'Blowing in the wind'". Im K.u.K. Café konnten wir uns mit Kaffee aufwärmen und etwas Süsses naschen. Auch der Stefansdom wurde kurz besichtigt. Leider benahmen sich nicht alle Touristen so andächtig, wie es sich für eine Kirche gehört. Mit der U-Bahn zurück in "unser" Bezirk (der 9.) und beim Servitenwirt den letzten Tisch geschnappt. Mit lokalen Köstlichkeiten und einem Schlummi an der Hotelbar ging der Tag zu Ende.

Ostersonntag

Ein reichliches Frühstück gab ins Kraft für den anstregenden Tag. Auf dem Plan standen Schloss Schönbrunn und der Prater und das am Ostersonntag wo sicher kein Tourist unterwegs ist. Mit der U4 fuhren wir direkt nach Schönbrunn und wurden beim Haupteingang von einer RIESIGEN Menschenschlange erwartet die alle auf ein Ticket für eine Tour im Schloss warteten. Wir entschlossen uns daher auf die Tour zu verzichten und uns den Park und den Ostermarkt etwas genauer anzusehen. Leider war es auch an diesem Tage (wie fast immer) kalt und windig, warum wir die Parkbesichtigung zu Gunsten eines heissen Kaffees abkürzten. Der Ostermarkt war sehr gut organisiert mit Marktständen die österlichen oder nostalgische Themen hatten. Nach einem kurzen Besuch der Frauen im Souveniershop ging die Reise zurück zum Hotel um uns wärmer anzuziehen und dann weiter zum Prater. Das einzige was man vom Prater kennt, ist das Riesenrad, aber das Gebiet ist echt gross mit verschiedensten Attraktionen. Man sollte sich genug Zeit lassen alles anzuschauen. Natürlich musste auch eine Fahrt mit dem über 100 jährigen Riesenrad sein, einem der Wahrzeichen von Wien. Danach gings quer durch den Park zum Schweizerhaus, welches aber keine Schweizer Spezialitäten bietet ... SCHADE. Nach dem Prater und der vielen frischen Luft musste wieder ein wärmendes Getränk her, aber dieses mal in einem bekannten Kaffeehaus. So fuhren wir mit der U-Bahn zum Stefansplatz und fanden in einer kleinen Seitengasse das Cafe Hawelka, dass ich bereits aus einer Dokumentation kannte. So viel Historisches verleitete die Frauen zu einer 40 Minütigen Fiaker-Rundfahrt, während ich mir in einer kleinen Bar gleich neben dem Stefansdom ein Bier genehmigte. Danach gingen wir ins Shanghai chinesisch essen. Mit dem schon beinah traditionellen Schlummi an der Hotelbar beschlossen wir den Tag.

Ostermontag

Nach dem Frühstück fuhren wir mit der U-Bahn bis zum Schottentor wo uns die Votivkirche begrüsste. Da standen sie, all die imposanten Gebäude an einer Strasse. Die Universität, das Burgtheater, das Rathaus und das Parlament. Die Kameras liefen auf Hochtouren. Mit einem Linksschwenk zur Hofburg über den Heldenplatz. Soviele Eindrücke mussten sich erst mal setzen, darum gabs eine Kaffeepause im Cafe Hofburg. Nach dem Kaffee bzw. Schokolade mit Rum gings in die Schatzkammer der Hofburg (Google hat eine virtuelle Tour mit StreetMaps). Völlig geblendet von all den Schätzen gings an den Stallungen der Pferde, dem Josefsplatz und der Staatsoper vorbei mit Ziel Naschmarkt. Der hatte aber zu (Feiertag) und so machten wir nochmals eine Pause um zu besprechen wie weiter. Die Frauen gingen danach zurück zum Hotel um sich auf das Konzert von Unheilig am Abend in der Wiener Stadthalle vorzubereiten. Ich ging zur Karlskirche und musste mit erschrecken feststellen, dass am Eingang Eintritt verlangt wurde. Dies war für mich unverständlich, darum zog ich es vor mit der U-Bahn zum Museumsquartier zu fahren. Ich lief die ganze Mariahilfstrasse hinauf bis zum Bahnhof West. Eine Shoppingmeile am Feiertag kann auch nur einem Mann gefallen. Mit der U-Bahn zurück zum Schottentor und noch ein paar Bilder von der Votivkirche geschossen. Nun gings an die Suche nach einer Bar oder einem gemütlichen Restaurant für ein Feierabendbier. Ganz in der Nähe unseres Hotels wurde ich schliesslich fündig: die Luxor-Bar. Ich wartete aber nicht auf die Mädles, denn sie meinten sie kommen mit der letzten U-Bahn und so lange wollte ich doch nicht in der Bar warten.

Dienstag

Dank meiner Exkursion am Ostermontag, konnte ich die Mädels ganz gut beraten, wo Shopping in Wien möglich war. Also fuhren wir mit der U-Bahn zur Neubaugasse und machten den flachen Teil (der ohne Bauarbeiten) der Mariahilfstrasse unsicher. Am Westbahnhof stiegen wir wieder in die U-Bahn und fuhren zur Kettenbrückengasse wo wir den Naschmarkt von der anderen Seite betraten als gestern. An einem russischen Marktstand deckten wir uns mit verschiedenen Piroschki ein und verspeisten die gleich hinter dem Stand an einem Tisch. Da kam auch die Idee auf einen Heurigen zu besuchen. Also schnell das Internet gefragt, welchen es sein soll und es meinte "12 Apostelkeller" oder "Zum Binder". Da der 12 Apostelkeller in der Nähe des Stefansdom ist, gingen wir davon aus, dass der sicher bis zur Decke voll mit Touristen. Zudem versprach eine Bewerttung im Internet, dass es beim Binder eine herrliche Aussicht auf Wien gibt.
So schnappten wir uns die U3 nach Ottakring und liefen von der Entdstation los. Falls das jemand nachmachen will, bitte nicht, nehmt den Bus. Den haben wir nach 30 Minuten laufen dann auch genommen nur um heraus zu finden, dass dieser Heuriger nur Donnerstag bis Sonntag offen ist. Zum Glück gabs ein paar Meter weiter unten noch einen Heurigen, aber auch der war zu. Frustriert liefen wir zur nächsten Bushaltestelle und bemerkten gleich dahinter das Gasthaus Starchant (welches sein Namen von der Kirche vis-a-vis erhalten hat) und entschlossen uns da was zu essen. Wie zu erwarten waren die anwesenden Gäste alles Einheimische und wir fielen dementsprechnd auf. Das Essen lokal, gut, reichlich und zu einem guten Preis. Nach dem Essen gings mit Bus und U-Bahn zurück zum Stefansplatz wo wir im Cafe Europa noch den Dessert genossen. Um Mitternacht war dann aber Schluss und wir fuhren zum Hotel zurück wo noch ein Schlummi auf uns wartete.

Mittwoch

Nach dem Aufstehen war zuerst mal packen angesagt, da wir spätestens um 12:00 Uhr unser Zimmer abgeben mussten. Nach dem Morgenessen verabschiedeten wir Bettina und Ingrid, die Ihre 10-stündige Fahrt nachhause antraten. Wir zwei deponierten unser Gepäck an der Rezeption und fuhren mit der U-Bahn zum Schwedenplatz um uns die Sternwarte anzusehen. Die war jedoch zu und wir mussten uns was anderes einfallen lassen. So entschieden wir nochmals zum Prater zu fahren. Wir wollten die verbleibende Zeit noch nutzen und uns Madame Tussauds Wachsfiguren ansehen. Danach gings zurück zum Hotel und mit dem Gepäck dann zum Flughafen Wien-Schwechat. Die Gepäckaufgabe verlief problemlos, obwohl der eine Koffer knapp an der 23 kg Grenze war. Wir verbrachten den Rest unser Zeit bis zum Boarding im irischen Pub "The Dubliner" mit Fish & Chips und einem gepflegten Guiness. Der Flug nach Zürich war fantastisch, da wir direkt in das Abendrot flogen. Nach der Landung trödelten wir etwas rum und machten noch eine WC-Pause bevor wir zur Gepäcksausgabe gingen. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, denn ein Zollbeamte wollte bereits unsere Koffer ins Fundbüro bringen. Ohne Zollkontrolle gings raus wo uns schon Chris erwartete. Nach den anstrengenden Tagen in Wien kannten wir nur noch ein Ziel: Nachhause, Bett

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